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Sanitärräume hindernisfrei und nutzergerecht ausstatten

 Verfasst am 13.08.2020

Grundlagen der Barrierefreiheit

Die Grundlage für barrierefreies Bauen bildet die DIN 18040. In ihrem zweiten Teil befasst sie sich mit Wohnungen. Zusätzlich zu beachten sind im Wohnungs- bau die Landesbauordnungen, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Die DIN 18040, Teil 2 macht keine fixen Vorgaben, sondern definiert Schutzziele. Damit lässt sie Planern und Bauausführenden Freiräume, wie die Schutzziele am besten zu erreichen sind. Die Norm unterscheidet zwischen barrierefrei nutzbaren Räumen sowie uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbaren Räumen. In der Praxis kommt es darauf an zu definieren, wie viel Barrierefreiheit erforderlich ist. Grundsätzlich empfiehlt es sich, im Neubau oder bei einer Komplettsanierung die Voraussetzungen für ein rollstuhlgerechtes Bad zu schaffen, auch wenn es aktuell nicht benötigt wird. Vieles lässt sich so vorausplanen, dass nachträgliche Anpassungen schnell und einfach möglich sind.Wenn ein bestehendes Bad an konkrete Einschränkungen angepasst werden soll, muss differenziert und einzelfallbezogen geplant werden. Eine Vielzahl von Informationen und praktischen Arbeitshilfen liefert die Geberit Kompetenzbroschüre Sanitärraumplanung.