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Vieles läuft in die richtige Richtung – aber Sorgen bleiben

 Verfasst am 20.11.2020

Ende November, Anfang Dezember werden in Unternehmen, Handwerksbetrieben und auch Privat die ersten Bilanzen 2020 gezogen. Aber dieses Jahr ist nicht mit anderen Jahren zu vergleichen. Positiv für unser Handwerk ist, dass bei der Politik die Bedeutung unserer Branche in Hinblick auf den Klimaschutz verstanden worden ist. Die Förderung energieeffizienter Heizungsanlagen in Verbindung mit regenerativen, energetischen Lösungen hat zu vielen Aufträgen geführt und kommt auch dem Klima zu Gute. Der Blick der Politik geht sogar in die Zukunft. Einen wichtigen Grundstein für mehr Klimaschutz legen so zum Beispiel die in diesem Jahr verabschiedeten Wasserstoffstrategien der EU und Deutschlands. „CO2 -neutrale Brennstoffe wie Wasserstoff in Kombination mit einem breiten Portfolio an Gasheiztechnologien sind neben weiteren Effizienztechnologien ein wichtiger Baustein zur Erfüllung des European Green Deal und zeigen, dass der Wärmemarkt ‚h2-ready‘ ist.“, erklärt Andreas Lücke, Sprecher der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) und Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). „Ob Gebäudebestand oder Neubau, ob Einfamilien- haus oder Gewerbebetrieb, ob Kombianlage oder Beistellgerät – mit der Brennstoffzellenheizung steht uns schon heute eine marktreife und hocheffiziente Technologie zur Verfügung, die für mehr Klimaschutz sorgt“, so Dr. Timm Kehler, Sprecher der IBZ und Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. Dies erkennen auch immer mehr Kundinnen und Kunden: Trotz Corona-Pandemie war die Nachfrage nach Brennstoffzellenheizungen im laufenden Jahr ungebrochen. Wie aus Zahlen der KfW (Stand Juni 2020) hervorgeht, wurden bislang in diesem Jahr 2.764 Geräte gefördert. Damit verzeichnet die Brennstoffzellenheizungseit 2016 jährliche Wachstumsraten von über 50 Prozent. Die Bundesregierung fördert die Brennstoffzellentechnologie wegen ihres Beitrags zum Klimaschutz sowie zur intelligenten Sektorenkopplung seit Sommer 2016. Im Rahmen des KfW-Förderprogramms 433 „Zuschuss Brennstoffzelle“ wurden bis einschließlich Juni 2020 insge- samt mehr als 13.000 Förderanträge positiv beschieden. Bis zum Jahr 2030 rechnet die Branche mit 500.000 installierten Brennstoffzellenheizungen.

Aber trotz derzeit positiver Auftragslage und guten Aussichten in unserem Gewerk gibt es einige Betriebe, die vorwiegend im Öffentlich Gewerblichen Bereich „unterwegs“ sind, die schon einen Rückgang aufgrund von COVID-19 berichten. Insgesamt hat aber unser Gewerk gezeigt, wie stabil und zukunftsorientiert wir sind. Dies ist auch bei vielen Jugendlichen angekommen, immer mehr Jugendliche interessieren sich für eine Ausbildung in unserem Gewerk. Sicher ist aber auch, dass Corona auch 2021 seine Schatten auf unsere Betriebe werfen wird und wir auch diese Herausforderung meistern müssen. „Mitten in der wieder aufflammenden Corona-Pandemie eine gute Nachricht!“. Mit diesen Worten kommentiert Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) die beider BAFA zu beantragende „Bundesförderung für die Corona gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“. Die Bewilligung finanzieller Zuschüsse für die entsprechende Um-undAufrüstung von stationären RLT-Anlagen soll kurzfristig Anreize schaffen, öffentliche Gebäude mit einem effizienteren Virenschutz auszustatten. Der Bund bezuschusst 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro pro Anlage. 500 Millionen Eurostehen dafür zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unter anderem Kommunen, Länder, Hochschulen sowie öffentliche Unternehmen. Förderanträge können bis zum 31.12.2021 gestellt werden.