SHK Branchenpost vom 15.12.2020

Aus den Verbänden

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Zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger sind der Meinung, dass vor allem die größten Verursacher des Treibhausgases Kohlendioxid die Förderung der Solarenergie finanzieren sollten. 59 Prozent vertreten die Auffassung, dass Verbraucher, die bereits Ökostrom vom eigenen Solardach für den Eigenverbrauch beziehen, hingegen für diese Strommengen von der EEG-Umlage und damit der Finanzierung der Energiewende befreit werden sollten. Das geht aus einer heute veröffentlichten Repräsentativbefragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 2.068 Personen hervor, die Mitte November durchgeführt wurde. Alle Bundesländer möchten diesem Bürgerwunsch im Rahmen der aktuellen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2021) inzwischen zumindest teilweise entsprechen. Sie forderten die Bundesregierung jüngst in einem Beschluss des Bundesrates auf, bis zu einer Leistungsgrenze von 30 Kilowattpeak solaren Eigenverbrauch künftig von der EEG-Umlage zu befreien. Eine entsprechende Umsetzung in nationales Recht erwartet ab 2021 auch die Europäische Union, wie aus einem BSW-Rechtsgutachten hervorgeht. „Die Sonnensteuer ist eine der größten Energiewende-Bremsen. Wir hoffen sehr, dass angesichts klarer Mehrheiten nun auch der Bundestag einlenken wird und die Marktbarriere noch vor Weihnachten streicht“, sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Mit jeweils 60 Prozent Zustimmung würde dies zumindest auch eine klare Mehrheit der Anhänger der aktuellen Regierungsparteien CDU/CSU und SPD begrüßen.


Aus dem Großhandel

REISSER AG bedankt sich mit Prämie bei den Mitarbeitern

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Herausfordernde und dennoch erfolgreiche zwölf Monate – das ist das Fazit, das die Firma REISSER für das Jahr 2020 zieht. Trotz der Momente voller Ungewissheit, Sorgen und Einschränkungen im Alltag, die Covid-19 mit sich brachte, hat sich das Unternehmen laut eigenen Angaben in der SHK-Branche weiterhin gut behauptet. Um sich bei den Mitarbeitern für die herausragenden Leistungen zu bedanken, hat sich der Vorstand entschieden, zum Jahresende eine Prämie auszuschütten. „Aus der globalen Pandemie resultierten erhebliche Einschränkungen, bei allen Unternehmen. Wir konnten beweisen, dass wir auch unter solch schwierigen Rahmenbedingungen stets handlungsfähig geblieben sind und unseren Kunden sowohl einen professionellen Service als auch umfassende Lieferfähigkeit garantieren konnten“, erklärt der Vorstandssprecher Guntram Wildermuth-Reißer. Wie auch andere marktführende Unternehmen hat REISSER den Lockdown gut verkraftet. „Das kommt nicht von ungefähr und ist auch keine Selbstverständlichkeit, sondern ist unserer engagierten Mannschaft zuzuschreiben.“ 

 


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