SHK Branchenpost vom 16.12.2020

Aus den Verbänden

DENEFF zur Einigung auf ein angehobenes EU-Klimaziel bis 2030

„Wir freuen uns über zusätzlichen Rückenwind aus Brüssel für mehr Ambitionen beim Klimaschutz.", so die Worte der DENEFF anlässlich der Einigung auf eine angehobenes EU-Klimaziel bis 2030. Nun sei es an der Bundesregierung, die heimische Energie- und Klimapolitik darauf auszurichten und sich auch auf EU-Ebene für ambitionierte Politiken einzusetzen. Konkret sollte die Bundesregierung eine ambitionierte Umsetzung der europäischen Renovierungswelle anstreben. Zudem müssten die EU-Energieeffizienzrichtlinie und die EU-Gebäuderichtlinie nächstes Jahr novelliert werden – hier müsse das neue Klimaziel in ambitionierte Gesetzesvorhaben gegossen werden. Auf nationaler Ebene sollte die Bundesregierung auch in der Industrie energiesparende und klimafreundliche Technologien weiter voranbringen. Leider werden diese wichtigen Investitionen im aktuellen Erneuerbare-Energien-Gesetz sogar bestraft.“ Auch für die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise sind das gute Nachrichten, so Bornholdt weiter: „Nicht zuletzt ist mit der Einigung zum EU-Haushalt auch der Weg frei für den hunderte Milliarden schweren EU-Aufbaufonds zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise, aus dem über 20 Mrd. Euro nach Deutschland fließen können. Die vergangenen Monate habe eindrucksvoll gezeigt, wie Investitionen in Klimaschutz, zum Beispiel bei der Gebäudemodernisierung, zur Stabilisierung und Belebung der Konjunktur beitragen. Deutschland sollte deshalb schwerpunktmäßig die nun zur Verfügung stehenden EU-Gelder für zusätzliche Programme für die energetische Modernisierung von Gebäuden und Industrie nutzen. Damit würde gleichzeitig ein erheblicher Beitrag zur Erreichung der jetzt höheren Klimaziele geleistet.“


Wechsel in der Geschäftsführung beim Kunststoffrohrverband e. V.

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Markus Hartmann

Ab Januar 2021 übernimmt Markus Hartmann die Geschäftsführung des Kunststoffrohrverbandes e. V. (KRV), Bonn. Die Vereinsmitglieder trafen sich am 11. Dezember 2020 im Rahmen einer virtuellen Versammlung und haben Markus Hartmann hier einstimmig in die Position des künftigen KRV-Geschäftsführers gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Elmar Löckenhoff an, der seit 1997 für den KRV geschäftsführend tätig war und sich mit dem Jahreswechsel im Rahmen eines Stufenmodells schrittweise auf den Ruhestand vorbereitet. Nach dem Ausscheiden aus den Diensten des KRV wird Dr. Löckenhoff in anderer verantwortungsvoller Funktion der Branche in Teilzeit weiterhin tätig sein.

 


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