SHK Branchenpost vom 05.01.2021

Aus den Verbänden

Gasheizungen: Über 600.000 abgesetzte Geräte im Jahr 2020

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Mit einem Absatz von über 600.000 Gasheizungen in Bestandsgebäuden und Neubauten verzeichnet der Wärme-markt in Deutschland für das Jahr 2020 einen neuen Rekord. Gegenüber dem Vorjahr wächst der Absatz von Gasheiztechnologien damit um 3 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Hochrechnung der Branchen-initiative Zukunft ERDGAS. „Die steigende Nachfrage nach Gasheizungen zeigt, dass viele Verbraucher in diesem herausfordernden Jahr den Blick auf Investitionen in den eigenen vier Wänden gerichtet haben“, erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative. „Die Zahlen zeigen auch, dass für Verbraucher die Bezahlbarkeit von Klimaschutz immer wichtiger wird. Mit der Wahl von Gasheizungen profitieren Bauherren im Vergleich zu anderen Heizenergien von seit Jahren sehr stabilen und günstigen Preisen. Zudem entscheiden sie sich für eine komfortable und zukunftssichere Wärmeversorgung. Durch die Nutzung von Biogas sowie Wasserstoff ist perspektivisch sogar CO2-neutrales Heizen möglich. Damit ist der Wärmemarkt auch fit für den European Green Deal.“ Neben dem Einsatz von CO2-neutralem Gas können Gasheizungen außer-dem mit Erneuerbaren Energien kombiniert werden, zum Beispiel durch den Einbau einer Solarthermie-Anlage. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt den Austausch veralteter Wärmeerzeuger seit dem 1. Januar 2020 mit einer großzügigen Förderung im Rahmen des Förderprogramms „Heizen mit erneuerbaren Energien“. Dieses Programm wird ab 2021 in die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) integriert. Damit wird die Investitionsförderung des Bundes für energieeffizientes Bauen und Sanieren für Hausbesitzer übersichtlicher und einfacher. (Foto: Zukunft Erdgas)


Neue Feinstaubregeln: Wichtige Vorschriften für Kaminöfen

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Ab dem 01. Januar 2021 gelten laut der Ersten Bundesimmissionsschutzverordnung (BlmSchV) neue Regeln für Kaminöfen. So dürfen, bis auf ein paar Ausnahmen, ältere Modelle nicht mehr betrieben werden. Mit dem Ziel einer Verringerung der Emissionen, müssen laut BlmSchV ältere Kaminöfen, die vor dem 31.12.1994 erbaut wurden, nachgerüstet oder stillgelegt werden. Für offene Kamine gilt dieser Beschluss nicht, sofern sie unregelmäßig genutzt werden. Historische Kamine und Kachelöfen, die vor dem 01. Januar 1950 errichtet wurden, sind ebenfalls von dem Beschluss ausgeschlossen. Auch Immobilien, die allein durch einen Kaminofen beheizt werden, sind nicht betroffen. Um dem neuen Beschluss gerecht zu werden, können ältere Kaminöfen mit einem Feinstaubfilter aufgerüstet werden. Aktive Feinstaubfilter werden elektrisch betrieben, passen funktionieren auch ohne Strom. Für weitere Informationen können Experten eines Fachbetriebs zu den neuen Regelungen Auskunft geben. (Foto: AdK)


Aus dem Großhandel

Nachhaltige Warenlieferung: GC-Gruppe will innerstädtischen Verkehr entlasten

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Von der DigitalBox bis zu BoxLoad: Die GC-Gruppe setzt auf das Thema Service-Leistungen. Im Logistik Bereich bietet das Unternehmen nun einen Service, der den innerstädtischen Verkehr entlasten und schädliche Emissionen reduzieren soll. So setzt die GC-Gruppe auf das Angebot der CityLog GmbH und verzichtet auf den klassischen Lkw. Dabei bringt CityLog alternative, individuell ausgewählte Fortbewegungsmittel zum Einsatz. So sind die Stadtlieferanten zum Start mit Lastenfahrrädern auf Tour. Weitere, mit Elektro- Antrieb betriebene Fahrzeuge folgen. Bis Ende 2022 plant Thomas Werner, persönlich haftender Gesellschafter der Cordes & Graefe KG, die Abdeckung der zehn größten Städte Deutschlands. (Foto: GC-Gruppe)