SHK Branchenpost vom 02.02.2021

Aus den Verbänden

VDMA: Bald jeder zweite Bundesbürger schöpft Potenziale von „Smart Home“ aus

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40 Prozent der Deutschen nutzen Smart Home-fähige Anwendungen –Tendenz steigend. Das ist die zentrale Erkenntnis einer aktuellen repräsentativen Befragung des Marktforschungsinstituts Splendid Research. Darüber hinaus zeigten sich weitere 38 Prozent an einer Nutzung grundsätzlich interessiert. Die Befragung zeige aber auch, so der VDMA, dass Smart Home vorrangig im Bereich von Entertainment und Kommunikation eingesetzt werde – und zwar mit 63 Prozent. Auf Energiemanagement mit Fokus auf Strom- und Heizkosten fallen 55 Prozent, 38 auf Security. Die Trinkwasserinstallation steht dagegen offensichtlich noch nicht im Fokus und ihre Potenziale werden kaum ausgenutzt. Das überrasche, so der VDMA. Armaturen könnten heute weit mehr als nur Wasser abgeben. Sie seien digitale High-Tech-Produkte, die die Innovationskraft der Branche eindrucksvoll belegen. 

 


Neue Regeln beim Gebäudeenergieausweis ab 1. Mai 2021

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Ab 1. Mai 2021 gelten neue Regeln für Energieausweise von Wohngebäuden. Gesetzliche Grundlage ist das am 1. November 2020 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG). Ab dem Stichtag sind Hauseigentümer verpflichtet, bei neu ausgestellten Verbrauchsausweisen detailliertere Angaben zur energetischen Bewertung des Gebäudes zu machen. So soll der Informationsgehalt des Ausweises erhört werden. Betroffen sind von dieser Änderung unter anderem Besitzer von Energieausweisen, die 2011 erstellt wurden, da die Energieausweise nur zehn Jahre gültig sind und dieses Jahr gegebenenfalls erneuert werden müssen. Ausgestellt wird das Dokument von speziell geschulten Gebäudeenergieberatern und anderen Fachleuten.


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